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Feuerwehrmann in Ausbildung: Merlin

Dieses Jahr hat die Feuerwehr Ansfelden einiges an Neuzugängen, sei es aus der Jugendgruppe oder als Quereinsteiger ins Feuerwehrwesen, zu verbuchen.

Der erste Schritt nach dem Einarbeiten in die Kameradschaft ist die Ausbildung zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau in Form der Truppmannausbildung.

Hierbei haben heuer zwei Kameraden und eine Kameradin sich zur Aufgabe gesetzt in den aktiven Feuerwehrdienst bei der Feuerwehr Ansfelden zu treten.


In dieser kurzen Reihe an Beiträgen stellt die Feuerwehr Ansfelden die Drei in einem kurzen Interview vor.


Feuerwehrbegeistert seit jungen Jahren


Merlin Gerum ist 16 Jahre alt und seit 25.10.2016 bei der Feuerwehr Ansfelden in der Jugendfeuerwehrgruppe Mitglied. Als Jugend-Gruppenkommandant a.D. und auch als Träger des goldenen Feuerwehrjugendleistungsabzeichen, der Jugendfeuerwehrmatura, ist Merlin bereits bestens durch unser Jugendbetreuerteam für den Grundlehrgang ausgebildet worden.

Wie bist du zur "Berufung" Feuerwehrmann zu werden gekommen?

Über die Jugendgruppe, meine Eltern haben mich angemeldet und ich war schnell sehr interessiert.


Wie stellst du dir den Feuerwehralltag bei der Feuerwehr Ansfelden vor?

Ich habe bereits sehr viel über den Feuerwehralltag bei der Jugendgruppe vermittelt bekommen. Mir Wissen anzureichern, das ich noch nicht besitze ist mir sehr wichtig. Viele Sachgebiete bei der Feuerwehr kann man auch im "normalen" Alltag anwenden.



Was hast du für Erwartungen gegenüber deinen Kameraden und Kameradinnen?

Grundsätzlich erwarte ich mir Hilfsbereitschaft. Nicht nur im Einsatz oder bei Ausbildungen sondern auch bei privaten Themen und Problemen, ich kenne sehr viele Leute bereits aus der Zeit in der Jugendgruppe. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben in der Kameradschaft und hoffe das noch verbessern zu können in und nach meiner Ausbildung zum Feuerwehrmann.



Wie läuft denn die Ausbildung für dich momentan?

Wir haben bereits einiges an Themengebieten für die Truppmannausbildung durch. Bisher war alles äußerst interessant und lehrreich. Ich denke der Grundlehrgang ist eine sehr zeitintensive Ausbildung. Das ein oder andere Wochenende geht dann schonmal für tagfüllende Themen drauf, Aber ich freue mich schon wenn der nächste Ausbildungstermin in Jänner stattfindet. Unsere Ausbilder in der Feuerwehr beschäftigen sich sehr viel mit uns. Man wird auf jeden Fall auch bei schwierigen Aufgaben nicht alleine gelassen. Am meisten Spaß hatte ich beim Mitfahren im Drehleiterkorb.



In welche Richtung möchtest du dich direkt nach der Truppmannausbildung bewegen?

Unbedingt direkt mit 18 Jahren in die Atemschutzausbildung gehen. Ich will richtig "angreifen", was anpacken und mich auf jeden Fall ins Einsatzgeschehen schmeißen. Aber grundsätzlich lass ich mir den Weg noch offen. Die Ausbildung ist erst halb rum und ich kann noch Einiges entdecken, was mich vielleicht noch tiefgründiger interessieren könnte.



Was kannst du zum Feuerwehralltag beitragen?

Lernbereitschaft bei Ausbildungen und Schulungen und mit dem Wissen aus dem Grundlehrgang auch bei Einsätzen eine Hilfe zu sein.


Was denkst du kann für dich eher schwieriger werden?

Bei den Ausbildungsterminen werden sehr viele Infos und Wissen weitergegeben. Eher schwierig wird für mich das Alles auch anzuwenden, aber das alles wird bei Übungen im Feuerwehrhaus zur Routine!


Was denkst du kann für dich eher leichter sein?

Beim Wissen das bei den Ausbildungen zum Feuerwehrmann vermittelt wird kommt Einiges zusammen. Ich denke jedoch, dass ich mit Leichtigkeit alles verarbeiten kann um dann alles in Übungen zu verfestigen.


Mein Motto:


"Andere rennen raus, wir rennen rein"