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Internationaler Erfahrungsaustausch stärkt Feuerwehrwesen und Katastrophenschutz in Ansfelden

OBI Florian Lackner, Kommandant-Stellvertreter der Feuerwehr Ansfelden, nahm kürzlich an einem internationalen grenzüberschreitenden Lehrgang an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried in Bayern teil. Im Mittelpunkt dieser Ausbildung standen aktuelle und praxisnahe Themen rund um Hochwasserereignisse, die Information der Bevölkerung sowie die bessere Zusammenarbeit zwischen Einsatzkräften aus Deutschland und Österreich im Krisenfall.


Gerade Hochwasserlagen zeigen immer wieder, wie wichtig eine gute Vorbereitung, klare Abläufe und eine rasche Abstimmung aller beteiligten Stellen sind. Im Zuge des Lehrganges wurden verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge bei Hochwassereignissen behandelt. Dabei ging es unter anderem darum, Gefahren frühzeitig zu erkennen, Schutzmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten und die Einsatzorganisationen bestmöglich auf mögliche Schadenslagen vorzubereiten.


Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt war die Information der Bevölkerung. Im Krisenfall ist es entscheidend, dass Bürgerinnen und Bürger rasch, verständlich und zuverlässig informiert werden. Nur so können notwendige Maßnahmen rechtzeitig gesetzt und Unsicherheiten vermieden werden. Auch für die Stadtgemeinde Ansfelden ist dieses Thema von großer Bedeutung, da Starkregen, Hochwasser und lokale Überflutungen künftig weiterhin eine Herausforderung für den Katastrophenschutz darstellen können.


Besonders wertvoll war der direkte Austausch mit Kameradinnen und Kameraden aus Deutschland und Österreich. Dabei wurden Erfahrungen aus vergangenen Einsätzen, bewährte Vorgehensweisen und unterschiedliche organisatorische Ansätze besprochen. Dieser Blick über die eigenen Gemeinde und Landesgrenzen hinaus bringt einen großen Mehrwert für das Feuerwehrwesen. Er hilft dabei, bestehende Abläufe zu hinterfragen, neue Ideen mitzunehmen und die Zusammenarbeit im Ernstfall weiter zu verbessern.


Für die Feuerwehr Ansfelden und die Stadtgemeinde Ansfelden ist die Teilnahme an solchen internationalen Lehrgängen ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung des örtlichen Katastrophenschutzes. Das erworbene Wissen fließt in die Ausbildung, Einsatzvorbereitung und zukünftige Planungen ein. Dadurch profitieren nicht nur die Einsatzkräfte selbst, sondern vor allem auch die Bevölkerung unserer Stadtgemeinde.


Der Lehrgang hat eindrucksvoll gezeigt, dass Krisen und Naturereignisse nicht an Gemeinde oder Staatsgrenzen Halt machen. Umso wichtiger ist es, dass Feuerwehren, Behörden und Einsatzorganisationen überregional zusammenarbeiten, voneinander lernen und im Ernstfall auf ein starkes Netzwerk zurückgreifen können. Für die Feuerwehr Ansfelden ist dieser internationale Erfahrungsaustausch daher ein wertvoller Baustein, um auch künftig bestmöglich auf besondere Einsatzlagen vorbereitet zu sein.



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