Atem- und Körperschutz

Für die Sicherheit jedes einzelnen Atemschutzträgers zählt nicht nur die bestmögliche Ausbildung, sondern auch stetig einwandfreie, vollfunktionsfähige Ausrüstung. Überprüfungen und Wartungen sämtlicher Ausrüstung für den Atemschutzeinsatz müssen mit größtmöglicher Sorgfalt und Pünktlichkeit unter enormen Zeitaufwand durchgeführt werden.

Überprüfung, Wartung und Dokumentation

Sämtliche Gerätschaften des Atem- und Körperschutzes müssen einerseits nach jedem Gebrauch, anderseits in bestimmten Zeitintervallen überprüft werden. Vor den jeweiligen Prüfungen werden eventuell anfallende Wartungsabeiten durchgeführt, außerdem wird die Ausrüstung gereinigt, desinfiziert und getrocknet.
Für die ordnungsgemäßen und zuverlässigen Prüfungen sowie den dazugehörigen Dokumentationen stehen dem Personal der Atemschutzwerkstätte modernste Prüfgeräte zur Verfügung. Der Prüf- und Wartungsdienst kann und darf ausschließlich von befähigten Personal ausgeführt werden.

Ausbildung und Leistungsprüfung

Umfassende Aus-  und Fortbildungen sind  Grundlagen des sicheren Atemschutzeinsatzes. Wird eine Laufbahn zum Atemschutz-Geräterträger angestrebt ist eine mehrmonatige, intensive Ausbildung unumgänglich.
Überprüfungen der körperlichen Fitness müssen in regelmäßigen Abstand abgehalten und durchgeführt werden.

Innovation und Technik

Trockenschrank

Besonderes Augenmerk liegt an den kontinuierlichen Erweiterungen von Gerätschaften und der ständigen Optimierung von  Einsatz- und Löschtaktiken sowie die generelle  Weiterentwicklung des Atemschutzwesens in der Feuerwehr der Stadt Ansfelden

Ausbildung - Atemschutzleistungstest - Finnentest

Für jeden Atemschutzträger ist ein jährlicher Atemschutzleistungstest verpflichtend. Dabei müssen 5 Stationen durchlaufen werden

  • Je 100m gehen mit und ohne Kanister (2 Stk. à 16kg)

  • 90 Stiegen hinauf sowie 90 Stiegen hinunter

  • LKW-Reifen mit einem 6kg Hammer 3m weit schlagen

  • Unterkriechen und Übersteigen von Hindernissen

  • Rollen eines C-Schlauches

Ausrüstung

Um im Einsatzfall gegen das Einatmen von Schadstoffen gerüstet zu sein, greift die Feuerwehr Ansfelden auf zwei Arten von Atemschutz zurück.